Langer Abend der Naturwissenschaften

 

Der lange Abend der Naturwissenschaften – ein Rückblick der Schülerfirma
von Laura Topcic

Schon um 15.30 Uhr ging es für einige Mitarbeiter der Schülerfirma mk:return in den Glaskasten im Foyer; der Grund? Es ist der lange Abend der Naturwissenschaften! Für mk:return wurde dieses Jahr ein großer Aufwand aufgeführt, denn die 5 Meter große „Meike“, der Sammeldrache, wurde im Foyer aufgebaut, das hat vor allem die kleinen Besucher des Abends begeistert. Dieses Jahr kamen besonders viele Besucher, da das MK ja immerhin 600 Jahre alt wird und es sich dann lohnt zu den vielen schönen Veranstaltungen zu gehen. Es gab von 16 – 18 Uhr Vorträge und danach freie Experimente- und Infostände. Zu den Gruppen der Infostände gehörte auch unser Stand. Eine große Erneuerung an unserem Stand war der Bildschirm wo durchgehend der mk:return–Imagefilm gelaufen ist. Es kamen auch viele Erwachsene um sich über uns zu informieren. Wir konnten viel Interesse bei den Leuten wecken und insgesamt war der Abend ein voller Erfolg. Wenn jetzt jemand nicht beim langen Abend der Naturwissenschaften zu unserem Stand gekommen ist, jetzt aber doch Interesse zeigt, kann er ja auch mal auf unserer Website weiterstöbern.

 

Meike erdrückt von der Last 600-jähriger Schulgeschichte
ein humoristischer Kommentar von Henry Beier
Das Desaster ereignete sich am langen Abend der Naturwissenschaften. Meike, zum ersten Mal am MK und selbst erst 15 Jahre alt, platzte in Konfrontation mit 600 Jahren geballter Schulgeschichte der Kopf. Zwar behauptete Noah Neukam, aktueller Geschäftsführer von mk:return und schulhistorisch unbeeindruckter Physik-Leistungskursler am MK, dass Meike nur deshalb buchstäblich zu Grunde ging, weil einige Leute von den Kochständen, die nicht gerade das Pulver erfunden haben, im Begreifen fortgeschrittener neuzeitphysikalischer Erkenntnisse so bildungsresistent waren, dass sie 5 Kochgeräte an derselben Steckdose anschlossen und so die Sicherung über den Jordan schickten. Jedoch erklärte als Protest auf diese Vorwürfe ein anonymer Betroffener folgendes nicht eindeutig Zuzuordnendes über den Geschäftsführer oder den Drachen: „Das ist doch nur ein aufgeblasener Sack, der heiße Luft rausgelassen hat.“ Diese Stellungnahme sorgt nun noch zusätzlich für dicke Luft. Denn es bleibt ungeklärt, ob gedankenarmes Stecker stecken einen Drachen in die Knie zwingen kann, oder ob dies nur die Wucht von 600 Jahren Bildungsmacht vermag. Wahrscheinlich war es beides zusammen, da wohl nur Schüler einer Bildungsstätte mit 600 Jahren Erfahrung und Kompetenz im Rücken zu einer solch geistreichen physikalischen Meisterleistung im Stande sind. Trotz allem lässt sich jedoch hoffen, dass Meike sich in Zukunft nicht mehr von solchen Geistesgrößen kleinkriegen lässt.